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Allgemeine Informationen

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Deutsch-französisches Graduiertenkolleg
 
Foule et Intégration dans les Sociétés Antiques/
Masse und Integration in Antiken Gesellschaften
 

Altertumswissenschaftliches Graduiertenkolleg der Universitäten Straßburg und Bonn mit der Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule

 

Die Bewerbung bei der Deutsch-Französischen Hochschule um ein Graduiertenkolleg hatte erneut Erfolg : Unser Projekt ‘Masse und Integration in antiken Gesellschaften’ wurde für weitere vier Jahre (2017 - 2020) verlängert. Hauptpartner werden wie bisher Bonn und Strassburg sein; einbezogen sind des weiteren die Universitäten Bern, Bruxelles (UL), Liège und Luxembourg. Beteiligt sind die fachlichen Bereiche Alte und Frühmittelalterliche Geschichte, Kirchengeschichte, Klassische Philologie, Archäologie und Christliche Archäologie, Vorderasiatische Altertumskunde.

 

Thema

Im Rahmen des TGK MIAG werden erstmals die „Masse“ als historisches Phänomen mit dem Konzept der Integration in systematische Beziehung gesetzt. Der Begriff der „Masse“ soll dabei eine zahlenmäßig große Menschengruppe meinen, die sich nur vorübergehend und weitgehend ungeordnet zusammenfindet. Der Begriff der „Integration“ verweist dagegen auf (un-)bewußte Ordnungsprozesse, die für die Ausbildung dauerhafter Gesellschaftsstrukturen notwendig sind (z. B. durch räumliche und zeitliche Kategorien, durch ideologische Orientierungen, durch eine innere Hierarchisierung). Bereits in der Antike wurden die thematischen Pole unseres Graduiertenkollegs als Phänomene erkannt und zu Repräsentationszwecken genutzt, vgl. etwa die emblematischen Stilisierungen von „Philosophen/ Gebildeten in der Masse“, „Christen unter Heiden“, „Eliten in Versammlungen“ usw., aber auch dingliche Formen elitären Selbstdarstellung, deren Referenzrahmen immer auf die eine oder andere Art auf die größere Zahl der Basisgruppe verweist. Das Graduiertenkolleg will diese Phänomene in intrakultureller Perspektive und auf der Basis einer breiten Quellenbasis miteinander in Beziehung setzen.

Das Graduiertenkolleg „Masse und Integration in antiken Gesellschaften“ verfolgt folgende Hauptziele:

  • Gemeinsame Arbeit an einem innovativen Forschungsprojekt, das mannigfaltige Perspektiven zur Doktorandenförderung bietet;
  • Zusammenbringen der französisch- und deutschsprachigen Forschung
  • Zusammenfassung verschiedener bereits bestehender Kooperationen auf der Ebene von Doktoranden und Forschern
  • Schaffung eines Forums für den interdisziplinären Austausch im Bereich der Altertumswissenschaften, die in allen drei Partneruniversitäten außerordentlich reich und verschiedenartig vertreten sind.

 

Bewerbung

 

Dank der Förderung durch die Deutsch-Französische Hochschule betreiben die Universitäten Bonn und Straßburg ein deutsch-französisches Graduiertenkolleg, das sich grenz- und disziplinenübergreifend mit dem Thema „Masse und Integration in antiken Gesellschaften“ beschäftigt. Um die Aufnahme können sich Studierende bewerben, die bei einem der beteiligten Hochschullehrerinnen und Hoch­schullehrer ein Dissertationsprojekt beginnen wollen oder bereits begonnen haben.


Die Bewerbung sollte eine Darstellung des Dissertationsprojektes (max. 10 S.), einen Lebenslauf (inkl. Sprachkenntnisse) sowie Angaben zur beabsichtigten Mitarbeit (bitte präzisieren, wie viele Monate Aufenthalt in welchen Partneruniversitäten geplant sind) enthalten. Die Bewerbung ist bis spätestens 20. Februar bzw. 20. August jeden Jahres an alle drei Sprecher des Trinationalen Doktoranden-Kollegs per Mail (im pdf-Format) zu richten.

weiterführende Informationen auf: www.fisa-miag.eu

 

Kontakt in Bonn

Konrad Vössing

Universität Bonn - Abteilung für Alte Geschichte

Am Hof 1e - 53113 Bonn

Telefon:0049 - (0)228-73-3975

voessing[at]uni-bonn.de

 

 

 

 

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