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Colyns Tag mit den alten Griechen

Ein Schnupperpraktikum mit Schlauchtanz in der Abteilung Alte Geschichte

Regelmäßig besuchen Schülerinnen und Schüler die Abteilung Alte Geschichte im Rahmen von Schnupperpraktika. Dabei geht es zum einen darum, Einblicke in Inhalte des Geschichtsstudiums zu erhalten, andererseits den Arbeitsalltag von Historikern kennenzulernen. Für die Mitarbeiter der Abteilung ist es wiederum interessant, Einblicke in den Schulalltag künftiger Studierender und über die Präsenz unserer Epoche im Geschichtsunterricht zu erhalten.

Colyn2.jpgColyn Hanke besucht die achte Klasse des Bonner Beethoven-Gymnasiums, ist also tagtäglich in direkter Nachbarschaft der Universität unterwegs. So war der Weg nicht weit, um sein Praktikum in der Alten Geschichte zu verbringen. Den Kontakt stellte unsere Mitarbeiterin Anja Pfeiffer her, die Colyn den Tag über begleitete und durch das an Gängen und Räumen nicht arme Hauptgebäude der Universität lotste.

Auch wenn die schiere Menge an Büchern ihn offenkundig beeindruckte: Zwischen den Regalen fühlte sich Colyn sofort sichtlich wohl und kam schnell mit dem Bibliothekssystem zurecht.

Der kurzen Führung durch die Räumlichkeiten der Abteilung Alte Geschichte folgte eine Einführung in die verschiedenen Aufgaben und Tätigkeitsbereiche der Professoren, Mitarbeiter und Hilfskräfte. Nach einem Schnellkurs im wissenschaftlichen Arbeiten wurde Colyn für einen Tag Althistoriker ehrenhalber Colyn1und begann sofort mit der Recherche über ein in der Antike beliebtes Geschicklichkeitsspiel – den Schlauchtanz „Askoliasmos“. Zwar durfte Colyn seinen kleinen Artikel nur im populären Onlinelexikon „Wikipedia“ publizieren, bei seinen Recherchen konnte er aber dennoch einen sehr guten Eindruck von der Detektivarbeit des Althistorikers gewinnen.

Zum Abschluss seines Schnuppertages besuchte Colyn eine Lehrveranstaltung für Studierende: In der Übung des Mitarbeiters Tino Shahin „Von ‚A‘ wie Augustinus bis ‚Z‘ wie Zosimos: Die großen Werke der Spätantike“ konnte er sich so bereits wie ein Student der Geschichtswissenschaft fühlen.
 
Ein die Realität abbildender Aufenthalt an einer Universität kann die Mensa nicht aussparen: Colyn verbrachte seine Mittagspause daher mit einer kleinen Gruppe hungriger Mitarbeiter in der Mensa Nassestraße des Studierendenwerks. Souverän beantwortete er währenddessen die vielen Fragen seiner „Arbeitskollegen“ für einen Tag. Dabei erwies er sich als diplomatischer aber auch gegenüber dem Beethoven-Gymnasium loyaler Gast: Die Auswahl in der Mensa sei zwar reichlich, aber in der Schule sei das Essen schon auch sehr gut. Wir warten allerdings noch auf die Einladung in die Schulkantine…
 
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